Fotos und Geschichten
(aktualisiert am 15-09-2011)
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"... Photos depict smiling faces, births, weddings, holiday, children´s happy parties. People take pictures of the happy moments in their lives. Someone looking through your photo album would conclude that we had a joyous, leisurely existence, free of tragedy. No one takes a photograph of something they want to forget ... ... These snapshots are their little stands against the flow of time. The shutter is clicked, the flash goes off, and they´ve stopped time, if just for the blink of an eye. And if these pictures have anything to say to future generations, it´s this : I was here, I existed, I was young, I was happy, and someone cared enough about me in this world ... to take my picture..." Diese schönen Zeilen stammen im Originalton aus dem Film "One Hour Photo", mit Robin Williams. Eine Übersetzung des Textes würde ihm seinen Glanz nehmen. Deshalb möchte ich bis auf weiteres darauf verzichten ... |
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Im November 2008 war ich zu den nationalen Büchertagen in Walferdange, Luxemburg, eingeladen und durfte am Stand des Verlages "Editions Schortgen" meinen Roman während zwei Tagen signieren. Dabei habe ich auch andere Autoren näher kennengelernt : u.a. Claude Weber (besser bekannt als Buffalo C. Wayne), Jérôme Beck (ehemaliger RTL-Moderator), Noémie Leer (stellte ihren Roman "Zimmer 58" vor), sowie Kyra Colbach und Lena Coleen Klages ("Luxembourg on the rocks - Bars and Lounges"). Viele meiner Freunde kamen vorbei und kauften "Die letzte Wahrheit". Nachträglich vielen Dank Euch allen. Insgesamt haben die beiden Tage mir eine Menge Spass gemacht. |
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Mit Steve Trzebanksi verbindet mich eine langjährige Freundschaft, die durch unsere gemeinsame Liebe zur Musik entstand. Er ist ein hervorragender Finger-Picking-Gitarrist, hat aber einen sehr schwierigen Charakter - na ja, da passen wir halt zusammen. Ein paar tolle Sachen sind in den vergangenen Jahren bei unserer Zusammenarbeit entstanden. "She", "Moon" und "Over Moutains", für die er die Grundlage schuf, gehören immer noch zu meinen Lieblingssongs. Leider hat Steve heute kaum noch Zeit für die Musik. Das ist schade, denn sein Gitarrenspiel inspiriert mich immer wieder. Na ja, vielleicht kommt es ja mal wieder zu einer Jam ... |
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Joel Kugener kenne ich schon seit Ewigkeiten. Wir sind uns im Echternacher Lyzeum zum ersten Mal begegnet, später gingen wir zusammen in eine Klasse. Der Mann mit der Brille, der wie ein Streber auf manche wirkt, hat es faustdick hinter den Ohren. Man kann ständig mit ihm lachen. Joel hat sich immer für alles begeistert, was ich gemacht habe. Er hat meine Musik immer gemocht (oder hat erfolgreich so getan, als ob). Viele Fotos, über die ich heute verfüge, hat er geschossen. Ohne ihn würde es nicht viel Bildmaterial über Hard-To-Handle und Co. geben. Er ist mir als einer der wenigen wirklichen Freunde geblieben, und als es mir grottenschlecht ging, sorgte er mit ein paar Telefonaten dafür, dass ich schneller in Therapie gehen konnte. Ich schulde ihm viel. |
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Das Foto zeigt mich zusammen mit dem Tonmeister der E.M.I. Studios in Köln. Leider habe ich seinen Namen vergessen. Der Mann hat das Mastering meiner "Opposites of what you fancy" - Bänder gemacht. Hoch professionell, hat sich nicht über die (miserable) Qualität des Quellmaterials geäussert. Ich will auch gar nicht wissen, was er gedacht hat. An dem Tag, an dem ich dort war, hatte er gerade 2 weitere Produktionen hinter sich - eine HeavyMetal Band und eine Volksmusik-Platte. Das Foto schoss Jean-Jacques Huss, der mich damals nach Köln begleitete. Das Mastering dauerte mehrere Stunden, und wir hatten Schwielen am Hintern, als wir nach Hause fuhren. Meiner CD hat das ganze nichts gebracht - dafür trägt er aber genauso wenig Schuld wie E.M.I. Hat mich allerdings ein Heidengeld gekostet damals. |
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Mit Armand Baddé, Gilles Casoli und Patrick Schumacher spielte ich ein Zeitlang zusammen. Es war die erste Version von Anglesey. Diesem musikalischen Experiment war kein Erfolg gegönnt, wir waren einfach zu unterschiedlich in unseren Wesen. Ich habe nach etlichen Jahren ein paar Aufnahmen aus dem Keller geholt, sie neu abgemischt und den Jungs eine Kopie zur Erinnerung geschickt. Leider habe ich keinen Kontakt mehr zu ihnen. War halt eine weitere Station in meinem Musikerleben. |
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Serge Bernard spielt Klavier und Trompete. Eine Zeitlang hat er auch Kontrabass gespielt, glaube ich. Das Foto stammt aus dem Jahre 1977 oder so. Wir waren zusammen in einer Klasse. Wir teilten das gemeinsame Interesse an Chemie-Kästen und Musik halt, wobei Serge über wesentlich mehr Grundwissen verfügt(e) als ich. Zum Spass haben wir mal ein paar Aufnahmen gemacht - er an der Trompete, ich an der Gitarre. Wie bei Gilles und Armand, habe ich auch ihm nach Jahren eine Kopie der Aufnahmen von damals geschickt. Leider fiel die CD seinen Söhnen in die Hände, die - wenn ich richtig informiert bin - begeistert waren über die miese Qualität des Materials. So hatten sie ihren Vater noch nie gehört. Ich weiss nicht, ob Serge mir das jemals verzeihen wird ... |
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Dieser hier abgebildete Gegenstand steht für drei kleine Jungs, die mir sehr viel bedeutet haben. Ich habe sie im Jahre 2000 kennen gelernt, gerade als es mir schlecht ging und meine Depressionen begannen. Doch sie brachten mich zum Lachen, ich verbrachte viel Zeit mit ihnen und vergass dadurch meine seelischen Wunden während den Stunden, die ich mit ihnen zusammen war. Wir gingen in Parks, zu McDonald`s und Co, streiften durch den Wald und entdeckten die Welt. Es war eine schöne Zeit. Dann bekam ich einen hässlicher Streit mit ihrem Vater, daraus resultierte, dass ich sie nicht wieder sah und den Kontakt verlor. Aus diesem Grunde darf ich auch hier kein Foto von den Dreien veröffentlichen. Der Vater, den ich für meinen besten Freund hielt, hat es mir verboten. Inzwischen sind viele Jahre vergangen. Durch Zufall habe ich aktuelle Fotos von ihnen gesehen. Aus den kleinen Kindern, die ich einst kannte, sind junge Burschen geworden, die ihren eignen Charakter und sturen Kopf entwickelt haben. Und es kommt mir vor, als hätte ich etwas verpasst, so wie ein Vater, der seinen Söhnen beim Erwachsen werden nicht zusehen durfte. Ich weiss, dass das verrückt klingt, aber so fühle ich. Und ich nehme an, dass sie inzwischen alt genug sind, um sich ihre eigne Meinung zu bilden. Sie werden sich ihren eignen Reim daraus machen können, wer Lügen erzählt hat, und wer nicht. Das traue ich ihnen zu, und darauf hoffe ich. Vielleicht habt ihr mich schon vergessen. Ich euch jedenfalls nicht. Vielleicht verdanke ich euch, dass ich heute noch lebe, weil ihr einfach nur da wart. Ich vermisse euch, und ihr sollt das wissen. |
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Larry Steffen war ein Schüler unseres Taekwondo-Clubs. Seine Geschwister Bryan, Torry und Robyn sind wie er koreanischer Abstammung. Im Jahre 2007 verstarb Larry, im Alter von nur 8 Jahren, an den Folgen einer Krebserkrankung. Sein Tod hat mich schockiert. Ich habe den kleinen Kerl, wie so viele andere, die ich als Trainer unterrichten durfte, sehr gemocht. Jedes Mal, wenn man einen Bekannten verliert, ist das schmerzlich, aber es schmerzt noch viel heftiger, wenn es sich dabei um Kinder handelt. Man fragt sich immer wieder, warum es diese Kleinen erwischt. Larrys Eltern haben seinen Tod bis heute nicht verwunden. Claude, Joelle, ich denke oft an euch. Larry Steffen 27.03.1998 - 05.09.2007 Warum fühle ich mich neben den Toten oft wohler als inmitten der Lebenden ?
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"photo d'une époque magnifique" |
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Mit Paul Reuter, Michel Weis und Claude Kujawa spielte ich ein einziges Konzert unter dem Namen SIGN OF LIFE. Es entstanden ein paar Songs, von denen ich heute leider keine einzige Kopie mehr besitze. Schade, denn es waren ein paar tolle Sachen dabei. SIGN OF LIFE scheiterte an der Tatsache, dass ich mit meiner Stimme gegen die Urgewalt von Kujis Gitarren nicht ankam. Sein Motto war wohl (sorry Claude) : oh, man hört den Sänger, dann muss ich wohl etwas lauter spielen ... Mich und Claude spielten in der Zwischenzeit in verschiedenen Bands, ich weiss nicht, ob Paul noch aktiv ist. Er ist Flugzeugpilot und sehr engagiert. Ich habe ihn immer sehr gemocht, wir haben uns manchmal halb tot gelacht. Paul gehört heute noch zu meinen Favoriten in Sachen Bass. Über eine neue Zusammenarbeit würde ich mich immer wieder freuen ... |
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Franco Zanon war Gitarrist, unter anderem bei den Bands SOPHILIS und Pili Pili. Ein unheimlich kreativer und sympathischer Mensch. Er gab den Songs "Angry Lucy" und "Falling in Love" auf meiner "Opposites ..." - CD den unvergleichbaren Touch. Franco starb viel zu früh, und ich hatte nicht Zeit genug, öfter mit ihm zu arbeiten, was ich bedauere, denn es hat stets Spass gemacht und es war lehrreich. See you, Franco |
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Auch Guy Klein starb viel zu früh durch einen Motorradunfall, nur wenige Monate nach Erscheinen von "Opposites ...". Seine Tempo-Sucht wurde ihm zum Verhängnis. Guy spielte das Schlagzeug für "Losers & Winners" ein. Auch mit ihm war mir keine längere Zusammenarbeit vergönnt. Er war ein spassiger, umgänglicher Typ. Ich hätte ihn gerne in meiner Band gehabt. Doch dazu kam es nicht mehr. Mach´s gut, Guy. |
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Mit Adrian verstarb das dritte "Mitglied" meiner "Opposites ..." - Familie. Die Umstände seines Todes sind mir bis heute unbegreiflich. Adrian hat mehrere Backing Vocals für mich eingesungen und war recht erfolgreich mit seiner Band STATE OF MIND unterwegs. Er hätte sicherlich noch so manches auf die Beine gestellt und erreichen können. |
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Als mein Roman "Die letzte Wahrheit" bei Editions Schortgen erschien, hatte ich das grosse Vergnügen, Mireille Weiten-De Waha kennenzulernen, die in Luxemburg eine bekannte Kinderbuchautorin ist. Ich habe sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht gekannt (leider lese ich selten Kinderbücher), aber ich schätze sie seitdem als Ratgeberin. Vor kurzem erst bekam ich die Einladung, bei der Entstehung ihres ersten Hörbuches mitzumachen. Das Buch wird den Titel "Starallüren um Krautmaart" tragen, in dem ein Tiger die Hauptrolle spielt. Ich habe einen kleinen Part als Sprecher des Zoo-, resp. Zirkusdirektors übernommen. Ausserdem schiesse ich während den Studioaufnahmen einige Fotos und drehe Videoclips. Viele Bekannte werden mitmachen, z.B. der Magier David Goldrake, der frühere RTL-Moderator Jérôme Beck, das Kraftwunder Georges Christen und noch viele, viele mehr. Ausserdem werden über 30 Kinder an der Produktion beteiligt sein. Die Arbeit macht Spass, und ich wünsche mir, dass Mireilles neues Projekt ein voller Erfolg wird. Immerhin ist sie als einzige Luxemburgerin im Bettemburger (Spiel) Park mit ihrem eignen Pavillon vertreten. Geht doch mal hin und schaut es euch an ... |
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Marco Weiten ist Mireilles Ehemann und illustriert ihre Bücher. Er ist Grafiker und Maler, ich habe ihn - natürlich - durch Mireille kennen gelernt. Ich mag ihn, er ist sympathisch, versteht meinen Humor (was nicht immer so selbstverständlich ist) und lässt sich sogar davon anstecken. Marco malt tolle Sachen. Es freut mich, dass wir zusammen am Hörbuch-Projekt seiner Frau arbeiten können. |
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Ich lernte Luke Haas kennen, als er sein (drittes ?) Rock-Lexikon über die Musikszene Luxemburgs schrieb und ich ihm Material über ANGLESEY, HARD-TO-HANDLE und meine Solo-CD OPPOSITES ... schickte. In seinem Buch bin ich mehrfach vertreten und stolz drauf. Man kann Luke als musikalisches Urgestein bezeichnen. Er hat in Luxemburg schon Musik gemacht, als vielen Möchtegernmusiker von heute noch nicht mal in den Sinn kam, in ihre Windeln zu kacken. Besonders stolz war ich, als er während einem Live-Auftritt mit mir zusammen meinen Song "Fate & Rhythm" zum besten gab. Natürlich war er auch als Musiker an meiner Solo-CD beteiligt. Unsere Wege kreuzen sich immer wieder, so habe ich z.B. bei den Backing Vocals für eine von ihm geschriebene, luxemburgische Version von "Winter Wonderland" mitgemacht. Luke ist ein sehr direkter Mensch, er sagt, was er denkt. Solche Menschen mag ich am liebsten. Da weiss man gleich, wo man steht. Ich freue mich immer wieder über seine Gesellschaft, zumal man mit ihm über vieles fachsimpeln kann. |